Gellertgut Basel

 

Bauherr: Christoph Merian Stiftung Basel

Direktauftrag Parkpflegewerk, Entwicklungskonzept und erste Umsetzungsetappe  2013 - 2015

Fläche 3.3ha

 

Der Park des Gellertguts wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Wesentlichen in Form von drei Bereichen/Gestaltungselementen angelegt: einer wegsäumenden, zum Gutshaus führenden Allee, einem offenen Wiesenbereich mit einzelnen Solitärbäumen und einem im Stil des englischen Landschaftsparks gestalteten Bereich mit geschwungenen Wegen und dichten Baumgruppen.

Trotz einer bewegten Geschichte und einer kontinuierlichen Verringerung der Parkfläche um die Hälfte, sind diese drei Gestaltungselemente noch ablesbar und werden mit Hilfe des langfristigen Idealplans im Laufe der nächsten Jahre auch wieder herauskristallisiert.

Eine erste Umsetzungsetappe bildet die Erneuerung der Allee Ende 2015: Fast alle Kastanien haben ihren Lebenshöhepunkt schon länger hinter sich, in den letzten Jahrzehnten mussten krankheitsbedingt oder wegen Instabilität immer wieder Bäume gefällt werden, so dass schlussendlich von 89 möglichen Baumstandorten nur noch 37 ‘vergebene' übrig geblieben sind. So stellte sich uns die Frage, wie man eine so lückenhafte Allee am besten umfassend erneuert? Nach intensiven Diskussionen wurden die 15 schönsten und gesündesten Kastanien belassen und an die bereits verwaisten und die übrigen Standorte neue Bäume gepflanzt. So kann eine fast gesamthafte neue Baumgeneration gemeinsam aufwachsen und den Park bald wieder als einheitliches, eindrückliches Gestaltungselement prägen.

 

pdf Projektblatt

 

 

Plan Mitte 19.Jh. und Luftbild von 1937

 

 

Die Allee ca. 1940 und 2014

 

 

 

Bestandesfotos

 

 

Bestandesplan und Idealplan / langfristiges Gestaltungsziel

 

 

 

Baumpflanzungen Dez. 2015

 

 

 

 

 

Fotos 2016 (3): Kathrin Schulthess